Heilfasten: sichere Leitplanken (und wann du es lassen solltest)
Heilfasten hat etwas sehr Menschliches: den Wunsch nach Reset. Nach „einmal alles leiser“. Und gleichzeitig ist Fasten ein Thema, das Respekt verdient – nicht, weil es gefährlich „sein muss“, sondern weil Körper verschieden sind.
Wichtiger Hinweis: Das ist keine medizinische Beratung. Heilfasten solltest du besonders dann ärztlich begleiten lassen, wenn du Medikamente nimmst, Diabetes hast, schwanger bist, stillst, eine Essstörung (oder Vorgeschichte) hast, untergewichtig bist oder chronische Erkrankungen hast.
Was „Fastentherapie“ in der Medizin bedeutet
Ein Expert*innen-Update der Ärztegesellschaft für Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) beschreibt Fastentherapie als definierte therapeutische Methode in spezialisierten Settings – inklusive Indikationen und Kontraindikationen.
Wasserfasten und „lange“ Fastenphasen: was ist bekannt?
Ein Review zu längerem Wasserfasten (Nutr Rev, 2024) fasst Humanstudien zusammen. Es gibt beobachtete Veränderungen bei Gewicht, Blutdruck, Lipiden und Blutzucker – aber auch die klare Botschaft: Protokolle, Sicherheit und Auswahl der Personen sind entscheidend.
Meine „Leitplanken“ (sanft, nicht heroisch)
- Fasten ist kein Wettbewerb. Wenn es sich nach Strafe anfühlt: Stopp.
- Plane das „danach“ mit: sanftes Aufbauen ist Teil des Fastens.
- Bei Unsicherheit: Begleitung ist Stärke, nicht Schwäche.
Und vielleicht ist das die ehrlichste Fastenfrage: „Will ich mich reinigen – oder will ich mich endlich wieder spüren?“
Quellen
- PubMed: Fasting therapy – an expert panel update (2013)
- PubMed: Efficacy and safety of prolonged water fasting (2024 review)
Wenn du merkst, dass dich das Thema noch ein bisschen weiter zieht: Unten habe ich dir automatisch ein paar Beiträge zusammengestellt, die thematisch dazu passen. Nimm dir einfach das, was sich gut anfühlt – ohne Druck. 🤍



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