Mein Yoga Retreat im Westerwald schenkt mir Zeit für mich und Raum für mehr
Ich glaube, ich habe neulich gemerkt: Ich bin nicht „zu sensibel“ — ich bin nur zu lange nicht mehr wirklich bei mir gewesen. Und genau deshalb hat mir mein Yoga Retreat im Westerwald so gutgetan. Es war wie ein freundliches Zurückholen. Kein Drama. Eher ein leises: „Komm, wir setzen uns kurz hin. Du darfst wieder atmen.“
Was ich dort gefunden habe, war nicht „die eine große Erkenntnis“. Sondern etwas, das sich fast noch wertvoller anfühlt: Zeit für mich und Raum für mehr. Mehr Ruhe im Kopf. Mehr Weichheit im Körper. Mehr Geduld mit mir selbst. Und ja — auch mehr Tee. Sehr viel Tee. (Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen. 😄)
Westerwald: Natur, die mich wieder einsammelt
Der Westerwald hat so eine unaufgeregte Kraft. Kein „Schau mal, wie besonders ich bin“-Vibe — eher ein: „Du darfst einfach da sein.“ Dieses Grün, diese Wege, dieses leise Rascheln, wenn man morgens noch nicht viel spricht. Ich habe gemerkt, wie mein Nervensystem langsam runterfährt, als hätte jemand den inneren Lautstärkeregler endlich gefunden.
Yoga als Rückweg zu mir
Im Retreat war Yoga für mich nicht Leistung, nicht „tiefer, weiter, besser“. Es war eher ein Gespräch mit dem Körper. Ein Abtasten: Was brauchst du heute? Und manchmal war die Antwort überraschend schlicht: Schlaf. Wärme. Langsamkeit. Ein bisschen Stille, ohne dass ich sie sofort füllen muss.
Und das Schönste: Diese Art von Achtsamkeit bleibt nicht nur auf der Matte. Sie schwappt in den Alltag. Plötzlich trinke ich meinen Kaffee nicht nebenbei. Plötzlich merke ich, wenn ich mich innerlich zusammenziehe. Und manchmal gelingt mir dann etwas ganz Wildes: Ich mache kurz Pause, bevor ich reagiere. (Ich weiß. Revolutionär.)
Raum für mehr: Wachstum, Achtsamkeit, neue Energie
Mit „Raum für mehr“ meine ich nicht noch mehr Termine, noch mehr Optimierung, noch mehr „Ich sollte“. Ich meine: mehr Platz in mir. Mehr Luft zwischen den Gedanken. Mehr Freundlichkeit, wenn ich mich mal wieder zu hart bewerte.
Das Retreat hat mir keine fertige Antwort gegeben — aber es hat mir etwas geschenkt, das ich mit nach Hause nehmen kann: eine innere Richtung. Wenn es hektisch wird, erinnere ich mich an dieses Gefühl von „Ich darf mich selbst halten.“
Wenn du gerade merkst, dass dich das Thema noch ein bisschen weiter zieht: Ich hab dir unten automatisch ein paar Beiträge zusammengestellt, die thematisch dazu passen. Nimm dir einfach das, was sich gut anfühlt – ohne Druck. 🤍



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